Sie sind hier:

Lebensumwelt

Die Arbeitsgruppe zu dem Thema Lebensumwelt sagt:

 

Grafik: Mobilität

1. Es muss Busse und Bahnen ohne Hindernisse geben.

Grafik: Bürgersteige

2. Es muss Straßen und Bürger-Steige ohne Hindernisse geben.


Grafik: Supermarkt

3. Jeder Mensch soll in alle Einkaufs-Läden ohne Hindernisse kommen. Oder der Mensch mit einer Behinderung wird von einem Menschen begleitet.

Er unterstützt den Menschen mit Behinderung beim Einkaufen. Das nennt man: Einkaufs-Assistenz

Grafik: Kindergarten

4. Öffentliche Gebäude ohne Hindernisse zum Beispiel automatische Türöffnung mit akustischer Unterstützung, Fahrstühle mit Sprachsteuerung und Punktschrift, Leitsysteme etc.

Das heißt: Öffentliche Gebäude müssen ohne Hindernisse sein. Jeder Mensch muss die Gebäude benutzen können. Öffentliche Gebäude sind zum Beispiel: Rathäuser, Bürgerhäuser, das Kreishaus, Stadthallen.


Grafik: Verkehrsschild

5. Hinweis auf die Freihaltung von Schwerbehindertenparkplätzen / Überdachung von Schwerbehindertenparkplätzen.

Das heißt: Es gibt Park-Plätze für Menschen mit einer Behinderung.

Ein Schild soll die Menschen ohne Behinderung daran erinnern: Dass sie dort nicht parken dürfen.

Die Park-Plätze für Menschen mit einer Behinderung sollen ein Dach bekommen. Dann werden Menschen im Roll-Stuhl bei Regen nicht nass.

Grafik: Schlüsselbund

6. Ausreichend barrierefreier Wohnraum (Wohnraumberatung).

Das heißt: Es sollen mehr Wohnungen ohne Hindernisse gebaut werden.


7. Leben wo ich möchte z. B. durch Assistenz

Das heißt: Jeder Mensch soll selbst entscheiden: Wo er wohnen möchte.

Zum Beispiel: Jeder Mensch kann eine Wohn-Assistenz bekommen. Wohn-Assistenz ist ein anderes Wort für Unterstützung beim Wohnen.

Grafik: Mobilität

8. Bei der Planung: Betroffene zu Experten machen.

Das heißt: Menschen mit einer Behinderung wissen am besten:

Wie eine Wohnung ohne Hindernisse aussieht. Deshalb sollen sie die Experten sein.

Ein Experte kennt sich besonders gut zu einem Thema aus.

Zum Beispiel: Ein Mensch im Roll-Stuhl kann sagen: Dass die Türen in der Wohnung breiter sein müssen. Damit der Roll-Stuhl gut durch passt.


9. Eine Karte über die barrierefreien Angebote erstellen in Print und digitaler Form für verschiedene Regionen und Lebensbereiche: Angebote im Gesundheitswesen, Freizeit / Gastronomie, Kultur und Bildung, Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Versorgung (Lebensmittel), öffentliche Institutionen etc.

Das heißt: Es soll mehr Informationen für Menschen mit einer Behinderung geben.

Zum Beispiel: Informations-Hefte. Und Internet-Seiten. Die sollen in Leichter Sprache geschrieben sein.

Die Informationen sollen über verschiedene Angebote sein. Zum Beispiel:

  • Über Gesundheit und Essen.
  • Über Freizeit-Angebote.
  • Über Angebote zum Thema Lernen.
  • Über die Fahr-Pläne von der Bahn.