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Konzept

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg arbeitet intensiv an der Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN Behindertenrechtskonvention). Wir möchten die Inklusion und die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung aktiv vorantreiben.

Inklusion aktiv voran treiben

Allen Menschen mit Beeinträchtigungen soll die selbstbestimmte Teilhabe am öffentlichen Leben in unserem Land-Kreis ermöglicht werden. Dazu wollen wir Hindernisse und Benachteiligungen für Menschen mit Beeinträchtigungen im Land-Kreis erkennen.

Menschen mit Beeinträchtigung haben die gleichen Rechte wie alle anderen Menschen. Sie dürfen nicht schlechter behandelt werden als andere Menschen.

Deshalb sollen Menschen mit Beeinträchtigung auch überall dabei sein können.

Sie sollen überall mit-machen können. Niemand soll ausgeschlossen werden.

Das nennt man Teilhabe

Teilhabe herzustellen ist gar nicht so leicht. Der Land-Kreis Waldeck-Frankenberg hat dazu einen Plan. Der Plan heißt Teilhabeplanung im Land-Kreis Waldeck-Frankenberg.

Der Land-Kreis arbeitet an diesem Plan gemeinsam mit den Wissenschaftlern von der Universität Siegen, genauer gesagt dem Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE).

Der Land-Kreis und die Uni wollen herausfinden, wie Waldeck-Frankenberg gestaltet sein muss, damit Teilhabe für alle möglich ist.

Wir möchten dabei erfahren, wie Menschen mit Beeinträchtigung im Land-Kreis Waldeck-Frankenberg leben. Wir wollen wissen, was die Leute gut und was sie nicht so gut finden.

Die Umsetzung

Grafische Darstellung des Konzepts

Damit die Teilhabeplanung umgesetzt werden kann gibt es insgesamt fünf Arbeitsschritte die nacheinander bearbeitet werden müssen:

In 5 Punkten

  1. Entwicklung von Zielen für Inklusion und Teilhabe (Leitbild): Diesen Schritt haben wir schon beendet. Wir haben ein Leitbild entwickelt. Das Leitbild ist auch auf dieser Seite, unter Leitbild, zu finden.

  2. Erhebung und Analyse der IST-Situation: In diesem Schritt befinden wir uns im Moment. Durch die Sozialraum-Erkundungen, das Teilhabe-Forum und durch Befragungen in unterschiedlichen Bereichen sammeln wir Daten zu dem Thema Teilhabe und finden heraus wie es im Moment bei uns im Land-Kreis ist.

  3. Diskussion und Reflexion der Analyseergebnisse: Mit diesem Schritt wollen wir im Jahr 2017 anfangen. Dafür müssen wir warten bis wir den zweiten Schritt abgeschlossen haben. Dann sollen die Ergebnisse in Arbeitsgruppen und von Experten aus der Praxis untersucht und ausgewertet werden. Daraus sollen dann Ideen und Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabe entwickelt werden. Die entwickelten Ideen, Maßnahmen und Projekte sollen der Öffentlichkeit dann in einem zweiten großen Teilhabe-Forum vorgestellt werden.

  4. Planung und Umsetzung konkreter Aktionen, Maßnahmen und Projekte: In diesem Schritt wird dann ganz genau erarbeitet wie man all diese Ideen umsetzen kann. Die Projekte und deren Umsetzung werden dann in einem sogenannten Aktionsplan festgehalten. Damit kann der Kreistag dann die Umsetzung und die Finanzierung beschließen.

  5. Monitoring/Evaluation: Im letzten Schritt wird dann geprüft ob mit den Projekten und Maßnahmen auch die gewünschten Ziele erreicht wurden oder ob noch etwas geändert werden muss.

Abschlussbericht zur Teilhabeplanung

Im Prozess der Teil-Habe-Planung ist der zweite Schritt "Die Erhebung und Analyse der IST-Situation" abgeschlossen.

Die Universität Siegen hat alle Daten und Informationen aus den Sozial-Raum-Erkundungen, den beiden Teil-Habe-Foren und Befragungen von uns erhalten. Die Uni hat alle Ergebnisse ausgewertet und in einem Abschlussbericht zusammengefasst.

Den Abschlussbericht finden Sie hier, unten auf der Seite, zum Herunterladen.  

Ab Seite 107 (Kapitel 6) finden Sie eine Zusammenfassung des Berichtes in Leichter Sprache.

Den Bericht haben die Mitglieder der drei Arbeitsgruppen auch bekommen.

Mit dem Bericht erarbeiten die Arbeitsgruppen jetzt den dritten und vierten Schritt in der Teil-Habe-Planung. Anhand der Ergebnisse werden nun Maßnahmen, Projekte und Ideen zur Umsetzung von Teil-Habe entwickelt.

Sollten Sie den Bericht in einem anderen Format benötigen um ihn besser lesen zu können, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.